Graf Philipp Ludwig Wenzel Sinzendorf

Graf Philipp Ludwig Wenzel Sinzendorf


Details

Jahr
1728
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
166 × 131,5 cm

Die Geschichte

Im Juni 1728 trafen sich Gesandte aus ganz Europa in Soissons, nordöstlich von Paris, zu einem Friedenskongress. Verhandelt wurde auch über die Ostender Kompanie, eine Handelsgesellschaft der Österreichischen Niederlande, die Kaiser Karl VI. für Fahrten nach Indien und China privilegiert hatte und deren Auflösung Großbritannien und die Niederlande verlangten. Für den Kaiser saß in Soissons Graf Philipp Ludwig Wenzel Sinzendorf am Tisch, seit 1705 oberster Hofkanzler, und während seines Aufenthalts in Frankreich ließ er sich von Rigaud malen.

Er trägt den Ornat des Ordens vom Goldenen Vlies, des höchsten Ordens der Habsburger, mit der Kette aus goldenen Gliedern und dem kleinen hängenden Vlies auf der Brust. Die Kompanie, die er verteidigte, hatte keinen Bestand, 1731 hob Karl VI. sie auf. Das Bildnis kam 1948 als Widmung der Baronin Clarisse de Rothschild ins Museum, wurde 1999 an die Familie Rothschild restituiert und im selben Jahr von Bettina Looram Rothschild wieder geschenkt.

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