
Porträt des Stefano della Bella
Details
Die Geschichte
Auf dem alten Keilrahmen steht, der Maler sei 15 Jahre alt gewesen. Das Bild ist 1631 datiert, Dolci wurde 1616 geboren, und es ist das früheste Werk von ihm, das sich erhalten hat, ein Jahr vor dem Bildnis des Fra Ainolfo de' Bardi in den Uffizien. Der Dargestellte war kaum älter. Stefano della Bella war 21, ein Florentiner aus einer Goldschmiedewerkstatt, der unablässig zeichnete und noch keinen Namen hatte. Ein Inventar der Medici-Villa La Petraia von 1649 beschreibt ihn hier bereits als spanisch gekleidet, und genau so zeigt ihn das Bild, mit tiefer Halskrause über einem dunklen, goldbestickten Wams. Zwei Jahre nach dieser Sitzung schickte ihn ein Stipendium des Hofes nach Rom, von dort ging er für ein Jahrzehnt nach Paris und kehrte als einer der besten Radierer Europas zurück. Er hinterließ über 1.000 Blätter und, soweit bekannt, ein einziges eigenes Gemälde.




