Raffael und die Fornarina

Jean-Auguste-Dominique Ingres · PD

Raffael und die Fornarina


Details

Jahr
1846
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
35,5 × 27,3 cm

Die Geschichte

Im Januar 1846 konnten die Pariser zum ersten Mal eine größere Zahl von Werken von Ingres beisammen sehen, in einer Wohltätigkeitsausstellung am Boulevard Bonne-Nouvelle. Ingres war Mitte sechzig und galt als Sachwalter der Zeichnung gegen die Farbe der Romantiker. Sein Maßstab war zeitlebens Raffael.

Im selben Jahr malte er wieder einmal diese Szene: Raffael im Atelier, die Fornarina auf dem Knie, den Blick auf sein eigenes Bild von ihr gerichtet. Die Geschichte dahinter ist jüngeren Datums als sie wirkt. Vasari hatte 300 Jahre früher nur von einer Geliebten geschrieben, ohne Namen. Das 18. Jahrhundert machte daraus eine Bäckerstochter, die Fornarina, und das 19. gab ihr den Namen Margherita Luti.

Ingres kam über 40 Jahre lang auf das Motiv zurück. Die letzte Fassung stand bei seinem Tod 1867 unvollendet in der Werkstatt.

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