
Anhöhe bei Villeneuve-Saint-Georges
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Die Geschichte
Villeneuve-Saint-Georges liegt an der Seine, etwa 15 Kilometer flussaufwärts von Paris, dort, wo die kleine Yerres einmündet. Daubigny lebte und arbeitete meist auf der anderen Seite der Hauptstadt, in Auvers an der Oise. Diese Ansicht aus dem Süden stammt von 1875, drei Jahre vor seinem Tod, und einen Fluss zeigt sie gar nicht. Die untere Hälfte ist nasse Wiese mit stehenden Regenpfützen, links zieht sich ein Fahrweg den Hang hinauf, oben auf der Kuppe stehen ein paar Bäume unter einem schweren, aufgerissenen Himmel. Signiert und datiert hat er unten links.
Eine Generation später war die Tafel in Amerika. Im April 1899 kam sie in New York mit der Sammlung von Edward Holbrook unter den Hammer und brachte 4.000 Dollar. 1908 gehörte sie dem Bostoner Ehepaar Robert Dawson Evans und Maria Antoinette Evans, die sie im selben Jahr der Copley Society in Boston für eine Ausstellung liehen. Sie hieß French School of 1830, so nannte man in Amerika damals gern Daubignys Generation von Landschaftsmalern.




