
Caspar David Friedrich · PD
Felsschlucht im Elbsandsteingebirge
Details
Die Geschichte
Als Friedrich dieses Bild 1822/23 malte, lebte er seit über 20 Jahren in Dresden. Die Alpen hat er nie gesehen. Seine Berge lagen ein paar Stunden flussaufwärts, im Elbsandsteingebirge, und dorthin wanderte er mit dem Skizzenbuch, zeichnete einzelne Felsblöcke, Kiefern und Wege und setzte sie später im Atelier zu Ansichten zusammen, die es an keiner Stelle wirklich gibt.
Berühmt ist er für weite Horizonte. Hier ist alles verschlossen. Man steht in einer Schlucht, der Blick stößt auf Stein, und vom Himmel bleibt oben ein schmaler Streifen.
1824 wurde Friedrich an der Dresdner Akademie außerordentlicher Professor. Die Professur für Landschaftsmalerei, auf die er seit Jahren gehofft hatte, bekam er nicht. In den Jahren danach ließ das Interesse an seinen Bildern nach, und er verkaufte deutlich schlechter als im Jahrzehnt zuvor.




