
Caravaggio, Saint Francis in Meditation, 1606. Wikimedia Commons. · PD
Der heilige Franziskus in Meditation
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Die Geschichte
Im Sommer 1606 tötete Caravaggio in Rom bei einem Streit einen Mann und floh mit einem Todesurteil im Nacken aus der Stadt. In diese Zeit setzt die Forschung dieses Bild: Franziskus kniet in fast völliger Dunkelheit, einen Totenschädel in den Händen, den Blick starr darauf gerichtet. Nur ein schmaler Lichtstreif fällt auf seine Hände und das Gesicht unter der Kapuze. Lange war unklar, ob das Werk überhaupt von Caravaggio stammt. Roberto Longhi hielt es 1943 für eine gute Nachahmung, erst Denis Mahon erklärte es 1951 für eigenhändig, und eine Reinigung 1986 bestätigte das weitgehend. Nach Cremona kam die Tafel 1879, als Geschenk eines Marchese aus der Familie Ala, die den Maler in seinen römischen Nöten geschützt haben soll.




