Der heilige Franziskus sagt sich von seinem irdischen Vater los

Der heilige Franziskus sagt sich von seinem irdischen Vater los


Details

Künstler
Sassetta
Jahr
1440
Technik
Eitempera auf Pappelholz
Gattung
Gemälde
Maße
87,5 × 52,4 cm

Die Geschichte

Der Vater des heiligen Franziskus, ein reicher Kaufmann in Assisi, sah seinen Sohn schon im Geschäft. Als der junge Mann ein Pferd und etwas Tuch verkaufte und das Geld der Kirche gab, wollte er ihn vor dem Bischof enterben lassen. Nach der offiziellen Lebensbeschreibung des Heiligen zog Franziskus daraufhin seine Kleider aus, gab sie zurück und sagte, er habe nun keinen Vater mehr außer Gott. Sassetta verlegt die Szene unter rosafarbene Arkaden. Der Bischof hüllt den nackten Jüngling in seinen Mantel, Stiefel und Hemd liegen als Haufen am Boden, und der Kaufmann, von einem Begleiter zurückgehalten, presst das kostbare rote Gewand an sich. Nur sein ausgestreckter Arm reicht über die Grenze der Arkade hinweg zum Sohn. Dahinter geht ein Geistlicher lesend vorbei und bemerkt nichts. Die Tafel teilt einen Fluchtpunkt mit ihrer Nachbarin aus demselben Altar, auf der der Heilige einem armen Ritter seine Kleider schenkt. Auch sie hängt in der National Gallery.

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