
Der selige Ranieri Rasini befreit die Armen aus einem Gefängnis in Florenz
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Die Geschichte
Ranieri Rasini war ein Franziskaner aus Borgo Sansepolcro, der 1304 starb und in der Stadt als Seliger verehrt wurde. Seine Gebeine ruhten unter dem Hochaltar von San Francesco, und so trug die dem Mönchschor zugewandte Seite von Sassettas neuem Altarbild an ihrem Fuß Szenen von Ranieris Wundern. In dieser kommt er armen Männern zu Hilfe, die in Florenz im Gefängnis sitzen. Er fliegt über die Mauer herein, die Kutte weht hinter ihm, und die Gefangenen stolpern hinaus auf die Straße, einer kniet noch und dankt. Sassetta überlässt den größten Teil der Tafel kahlen grauen Mauern, sodass der fliegende Mönch den Raum für sich hat. Im 19. Jahrhundert gehörte die Tafel Paul de Saint-Victor, einem Pariser Kritiker, und bei seiner Versteigerung 1882 wurde sie nur als florentinische Schule geführt. Die Société des Amis du Louvre schenkte sie dem Museum 1965.



