
Der heilige Josef mit dem Jesuskind
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Die Geschichte
Josef ist hier ein Mann von etwa 40 Jahren, dunkelbärtig und aufrecht. Das war eine bewusste Korrektur. Das Mittelalter hatte ihn als gebeugten Greis am Rand der Krippe gezeigt, und nach dem Abschluss des Konzils von Trient 1563 verlangte die Kirche eine ernstere Figur, den Nährvater, der für die Familie einsteht. Der Stab in seiner Hand blüht, weil die Legende so seine Ehe erklärte, sein Stab habe unter denen der anderen Bewerber um Maria Blüten getrieben. Das Kind im blauen Kleid hält mit beiden Armen den Korb mit Säge und Hobel. Die beiden sehen einander nicht an. Josef hebt den Blick und legt die Hand auf die Brust, die Haltung eines Heiligen in der Vision. 1747 hing die Leinwand in der Furriera, einem Wirtschaftsraum des neuen Königsschlosses in Madrid.




