
Die heilige Maria Magdalena wird von Engeln in den Himmel getragen
Details
Die Geschichte
Die Szene gehört zur mittelalterlichen Magdalenenlegende. Maria Magdalena soll ihre letzten Jahre in einer Höhle in der Provence verbracht haben, wo Engel sie täglich emporhoben, damit sie den Gesang des Himmels hörte. Cagnacci malte die Leinwand um 1650 in Venedig, wo er die letzten Jahre seiner Laufbahn arbeitete. Nach Florenz kam sie erst 1705. Der Großprinz Ferdinando de' Medici ließ sie über seinen Agenten in Venedig kaufen, den Maler Niccolò Cassana, und schon 1706 war sie öffentlich zu sehen, im Kreuzgang der Santissima Annunziata, bei einer der ersten Florentiner Ausstellungen dieser Art. Von dem Thema gibt es eine zweite eigenhändige Fassung. Sie gehört den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und hängt im Schloss Schleißheim bei München.


