Die heiligen Katharina und Dorothea

Die heiligen Katharina und Dorothea


Details

Jahr
1488
Technik
Mischtechnik auf Holz
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Ein kleiner Junge in blauem Wams hält ein Tablett mit Rosen hoch, und an ihm erkennt man die Heilige neben ihm. Der Legende nach verspottete ein Schreiber namens Theophilus die heilige Dorothea auf dem Weg zur Hinrichtung. Sie solle ihm doch Rosen und Früchte aus dem Garten ihres himmlischen Bräutigams schicken. Nach ihrem Tod brachte ihm ein Kind mitten im Winter beides, und er wurde Christ. Das Museum sieht in Carpaccios Knaben den Engel der Legende, verwandelt in einen höfischen Pagen. Das Saalschild nennt die Heilige Dorothea, andere Texte des Museums sprechen von Veneranda.

Auf der zweiten Tafel stützt sich Katharina von Alexandrien auf das zerbrochene Rad mit den Eisenzacken und hält die Palme mit nur zwei Fingerspitzen, mit derselben aristokratischen Lässigkeit wie die Kränze flechtende Gestalt in der Madonna im Rosenhag, die ebenfalls im Museum hängt. Die beiden gekrönten Figuren waren wohl Flügel eines kleinen Andachtsaltars oder Türen eines Schränkchens für heilige Gegenstände. Carpaccio malte sie um 1485 bis 1490.

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