
Salmacis und Hermaphroditos
Details
Die Geschichte
Der Teich in dieser winzigen Landschaft gehört der Nymphe Salmacis. Bei Ovid kommt der junge Hermaphroditos, Sohn des Hermes und der Aphrodite, an ihr Wasser, um zu baden. Sie verliebt sich in ihn, er weist sie ab, und als er hineinsteigt, umschlingt sie ihn und fleht die Götter an, sie nie wieder zu trennen. Die beiden verschmelzen zu einem Wesen, Mann und Frau zugleich. Albani malt den Augenblick davor. Salmacis, halb in blauen Stoff gehüllt, schaut vom Ufer aus zu, wie er sich entkleidet.
Die Kupfertafel ist nur 14 Zentimeter hoch, und der Louvre datiert sie nicht genauer als ins späte 16. oder frühe 17. Jahrhundert. Sie gehörte Ludwig XIV. und befand sich von 1715 bis 1736 im Pariser Stadtpalais des Herzogs von Antin, eines Sohnes der Madame de Montespan, der die königlichen Bauten leitete und in seinen eigenen Räumen mehrere Bilder der Krone aufhängen ließ.




