
Gustav Klimt, Schubert at the Piano II, 1899. Wikimedia Commons. · PD
Schubert am Klavier II
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Die Geschichte
Klimt malte es 1899 für den Musiksalon des Barons Nikolaus Dumba, eines reichen Wiener Mäzens und leidenschaftlichen Sängers, der Schubert, den Komponisten der eigenen Stadt, über seiner Tür wachen sehen wollte. Klimt zeigte ihn am Klavier im Kerzenlicht, umringt von Zuhörern, während die Flammen die Gestalten in weiche Farbpunkte auflösen. Jahrzehntelang hing es in Wien. Dann, 1945, in den letzten Kriegstagen, war es fort. Das Bild war zusammen mit einem Dutzend weiterer Klimts zur Sicherheit auf Schloss Immendorf in Niederösterreich eingelagert worden, und abziehende deutsche Truppen steckten das Gebäude in Brand. Alles darin verbrannte. Zu sehen ist heute nur noch eine Fotografie und einige erhaltene Studien.




