
Gustave Courbet · PD
Schneeeffekt in einem Steinbruch
Details
Die Geschichte
Ein Steinbruch im Winter, und kein Jäger weit und breit. Links steigen helle, abgebaute Felswände auf, in der Mitte liegt ein mächtiger, kantig behauener Block im Schnee, und das Gestrüpp auf den Felsabsätzen ist weiß vom Reif. Unten auf dem Weg geht eine einzige kleine, dunkle Gestalt, gebeugt unter einem Reisigbündel und auf einen Stock gestützt. Courbet hatte den Schnee im strengen Winter 1856/57 zum ersten Mal gemalt. In den 1860er Jahren wurde daraus eine lange Reihe von am Ende rund 80 Bildern, zuerst aus seiner Heimat, der Franche-Comté, später aus dem Schweizer Exil. Oft bevölkern Hirsche, Füchse oder Jagdhunde diese Winterbilder. Hier ist es ein Mensch, der Holz trägt. Der Schnee ist dick aufgetragen, und unten links steht die Signatur in rotbraunen Buchstaben. Das Artizon Museum in Tokio datiert das Bild auf etwa 1870.




