
Die Predigt Johannes des Täufers
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Die Geschichte
Pieter Lastman malte diese Tafel 1627 in Amsterdam, doch den größten Teil des 20. Jahrhunderts verbrachte sie im Mittleren Westen der USA. 1924 schenkte der Chicagoer Sammler Albert Goodrich sie James Griffin zu dessen Ernennung zum Bischof von Springfield in Illinois. Griffin vermachte 1948 seinen ganzen Besitz der Diözese, die das Bild 1998 dem Art Institute of Chicago als Leihgabe gab. 2018 kauften es die Freunde des Mauritshuis und holten es nach Den Haag. Johannes der Täufer breitet die Arme aus und kündigt einer bunt gemischten Menge das Kommen des Messias an, alle hängen an seinen Lippen. Auf dem Felsbrocken links bedeutet einer der Jungen seinen Freunden, still zu sein. Die vorderen Figuren stellt Lastman ins volle Sonnenlicht, die Mitte der Menge in den Schatten, und dadurch bekommt die dicht gedrängte Gruppe Tiefe.



