Hl. Margarete (Innenseite) und hl. Pantaleon (Außenseite)

Hl. Margarete (Innenseite) und hl. Pantaleon (Außenseite)


Details

Museum
Belvedere
Jahr
1490
Technik
Malerei auf Zirbelholz
Maße
62 × 21 cm

Die Geschichte

Um 1490 datiert das Belvedere diesen schmalen Flügel und gibt ihn dem Umkreis des Südtiroler Malers Friedrich Pacher. Innen steht die heilige Margareta von Antiochia vor gepunztem Goldgrund, gekrönt, mit offenem Haar und einem hohen Kreuz mit zwei Querbalken. Eine rote Schnur führt von ihrer Hand zum Drachen zu ihren Füßen, der die Zähne fletscht und doch an der Leine geht. Nach der Legenda aurea verschlang er Margareta im Kerker und barst, als sie das Kreuzzeichen machte. Jacobus de Voragine, der die Sammlung zusammenstellte, vermerkte allerdings, dass man das Verschlingen für apokryph halte. Gebärende riefen sie trotzdem an, denn in der Legende betet sie ausdrücklich für Frauen in den Wehen. Auf der Außenseite erscheint der heilige Pantaleon, ein Arzt, der um 305 in Nikomedia das Martyrium erlitt und auch den Hebammen als Patron galt.

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