Stele des Pakaresy und der Iset beim Totenmahl

Stele des Pakaresy und der Iset beim Totenmahl


Details

Künstler
Unbekannter ägyptischer Künstler (18. Dynastie)
Museum
Louvre
Jahr
-1482
Technik
Kalkstein, versenktes Relief, bemalt
Gattung
Skulptur
Maße
27 × 19 cm

Die Geschichte

Zu Beginn der 18. Dynastie, in den Generationen nach der Vertreibung der Hyksos, jener fremden Könige, die über den Norden geherrscht hatten, ließ ein Ehepaar namens Pakaresy und Iset diese kleine Kalksteinstele meißeln. Sie zeigt die beiden so, wie sie auf ewig sitzen wollten, einander gegenüber an einem Tisch voller Brote und Speisen, über ihnen ein Gebet um Opfergaben.

Iset, die Herrin des Hauses, trägt eine lange Perücke und führt eine Lotosblüte ans Gesicht, um ihren Duft einzuatmen. Der Lotos schließt sich nachts und öffnet sich in der Morgensonne wieder, und die Ägypter verbanden seinen Duft mit der Wiedergeburt. Pakaresy, in dunklerem Rot gemalt, wie es bei Männern üblich war, hält eine Kanne. Unter ihrem Stuhl mit Löwenfüßen liegen ein Spiegel und ein kleines Röhrchen für Kajal, die schwarze Augenschminke, ihre eigenen Toilettensachen, die ihr in die Ewigkeit folgen.

Im Bogenfeld blicken zwei große Horusaugen auf das Paar herab. Die Stele wurde dem Louvre 1887 geschenkt, und 2002 reiste sie nach Marseille zu einer Ausstellung über Duftstoffe und Kosmetik im alten Ägypten.

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