
Stele des Obervermögensverwalters Iat, dem Uhemmenu einen Trank reicht
Details
Die Geschichte
Der Louvre gibt für diese Stele zwei Datierungen an. Die erste lautet frühe 18. Dynastie, also der Beginn des Neuen Reiches. Die zweite, mit Fragezeichen versehen, ist die Gegenwart. Ein Teil dessen, was man sieht, könnte demnach modern sein, und der Schweizer Ägyptologe Michel Valloggia widmete dem Stein 2016 einen eigenen Aufsatz.
Dargestellt ist ein Totenmahl. Iat, der den Titel eines Obervermögensverwalters trug und damit ein großes Gut leitete, sitzt mit breitem Halskragen vor einem Opfertisch, und ein stehender Mann reicht ihm ein Gefäß. Die Inschrift nennt ihn Uhemmenu und bezeichnet ihn als Mundschenk. Aus dem Bogenfeld blicken zwei Udjat-Augen herab. Das Gebet darunter bittet Osiris, den Herrn von Busiris, um Brot, Bier, Fleisch und Geflügel und darum, dass Iat am Ufer Wasser trinken dürfe. In den Louvre kam die Stele 1827 mit der Sammlung von Bernardino Drovetti, dem französischen Generalkonsul in Ägypten.




