
Blumenstillleben
Details
Die Geschichte
Für einen Gulden. So viel brachte diese kleine Holztafel bei drei Amsterdamer Versteigerungen zwischen 1809 und 1811, jedes Mal aufs Neue. Die Kataloge beschrieben sie als gläserne Flasche auf einem Tisch, gefüllt mit duftenden Blumen, von B. van Ast, und Reste eines alten Zettels mit genau diesem Wortlaut kleben noch heute auf der Rückseite. Gemalt hat Van der Ast das Bild um 1630. Nach Angaben des Museum of Fine Arts besaß er in seiner Werkstatt eine Sammlung von mehr als 800 Zeichnungen einzelner Blumen, aus der er solche Sträuße zusammensetzte. Nach den frühen Auktionen verliert sich die Spur der Tafel für mehr als anderthalb Jahrhunderte, bis sie 1983 in Düsseldorf wieder versteigert wurde. Rose-Marie und Eijk van Otterloo erwarben sie 1998 und schenkten sie 2017 dem Museum.




