Stillleben mit Schinken, Eiern und Gefäßen

Stillleben mit Schinken, Eiern und Gefäßen


Details

Technik
Öl auf Leinwand
Maße
49 × 37 cm

Die Geschichte

Fast der gesamte Ton in Meléndez' Küchenbildern stammt aus einem einzigen Ort, aus Alcorcón, einem Töpferdorf vor den Toren Madrids, von dessen Handwerk im 18. Jahrhundert praktisch die ganze Einwohnerschaft lebte. Das grobe, bleiglasierte Geschirr war billig und feuerfest und stand in der Küche eines Tagelöhners so gut wie in der eines wohlhabenden Hauses. Die Keramikforscherin Natacha Seseña hat die Stücke auf diesen Leinwänden als Ware aus Alcorcón bestimmt. Eines davon steht hier hinter dem Schinken, daneben liegen die Eier, Vorratsware, der dieselbe Aufmerksamkeit gilt wie dem Tongefäß. Ein Entstehungsjahr nennt der Prado nicht. Sein Eintrag sagt drittes Viertel des 18. Jahrhunderts und lässt es dabei. Unten links auf der Bildfläche stehen zwei Zahlen, eine 587 in Orange und eine 7 in Weiß, Sammlungsnummern aus den Jahren, in denen das Bild zwischen den königlichen Residenzen in Madrid, im Escorial und in Aranjuez unterwegs war.

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