
J. M. W. Turner, Sunrise with Sea Monsters, 1845. Wikimedia Commons. · PD
Sonnenaufgang mit Seeungeheuern
Details
Die Geschichte
Turner malte diese Leinwand um 1845, schon am Ende seines Lebens, in Margate an der Küste von Kent, einem Ort, an den er wegen seines Lichts über dem Meer zurückkehrte. Er vollendete sie nie und stellte sie nie aus. Sie blieb bis zu seinem Tod 1851 in seinem Atelier und wurde erst 1906 öffentlich gezeigt. Was die rötlichen Formen unten links wirklich sind, wird seither diskutiert. Meist nennt man sie Seeungeheuer, doch die Tate, der das Bild gehört, liest sie schlichter als Fische, mit ein paar dunklen Spuren, die ein Fischernetz sein könnten. Zu dieser Zeit ließ Turner die festen Dinge fast ganz in Licht und Wetter aufgehen, und hier verschmelzen Himmel und graues Wasser zu einem einzigen dunstigen Feld.




