
Daderot · PD
Te Fare Amu
Details
Die Geschichte
Gauguin kam 1895 ein zweites Mal nach Tahiti, krank und fast ohne Geld. Im Frühjahr 1897 erreichte ihn die Nachricht, dass seine Tochter Aline in Kopenhagen an einer Lungenentzündung gestorben war. Im selben Jahr ließ er sich in Punaauia ein Haus nach tahitischer Art bauen und schnitzte für den Eingang bemalte Reliefs aus Sequoiaholz. Dieses ist fast anderthalb Meter lang und kaum 25 Zentimeter hoch, ein Türsturz. In der Mitte stehen die eingeschnittenen Buchstaben TE FARE AMU, das Haus zum Essen, daneben sein Monogramm PGO. Die flache, kantige Schnitzweise erinnert an Maori-Arbeiten, die er 1895 auf der Durchreise in Auckland gesehen hatte. Nach seinem Tod blieb die Tafel jahrzehntelang bei der Familie des Malers Émile Schuffenecker, eines alten Pariser Weggefährten.




