
Die Geburt Christi
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Die Geschichte
Um 1520 richtete Albrecht von Brandenburg, Erzbischof von Mainz und Kurfürst, in Halle ein neues Kollegiatstift ein, das Neue Stift, und bestellte für dessen Kirche Altartafeln bei den besten Malern, die er bekommen konnte. Das Museum hält es für wahrscheinlich, dass diese Tafel dort gehangen hat. Dann hat sie einen weiten Weg hinter sich. Als Halle evangelisch wurde, verließ Albrecht die Stadt und nahm seine Bilder mit nach Mainz und Aschaffenburg. Von dort, aus der Schlossgalerie Aschaffenburg, kam dieses Bild 1814 nach München.
Baldung erlaubt sich hier einen ungewöhnlichen Bildaufbau. Ein dicker Pfeiler steht ganz vorn und verstellt einen Teil der Sicht. Maria und Josef knien in den Trümmern eines Palastes, kleine Engel kümmern sich um das Neugeborene, und das Licht der Szene geht vom Kind selbst aus. Weit hinten bringt ein einzelner Engel den Hirten die Botschaft.




