
Théodore Géricault · PD
Angreifender Jäger zu Pferde
Details
Die Geschichte
1812, während Napoleons Große Armee nach Russland zog, reichte ein unbekannter 21-Jähriger diese riesige Leinwand im Pariser Salon ein. Géricault hatte auf der Straße ein durchgehendes Zugpferd gesehen, und daraus wuchs alles: das sich aufbäumende Ross, das auf der Stelle herumwirbelt, die gespannte Kruppe, der Offizier, der sich mit erhobenem Säbel zum Rauch der Schlacht umwendet. Modell stand ihm ein Freund, Alexandre Dieudonné, Leutnant der Kaiserlichen Garde. Das Bild brachte ihm eine Goldmedaille. Zwei Jahre später brach das triumphierende Kaiserreich zusammen, und der junge Maler gab diesem Reiter ein Gegenstück: einen verwundeten Kürassier auf dem Rückzug.




