Der verwundete Kürassier

Sailko · CC-BY-3.0

Der verwundete Kürassier


Details

Museum
Louvre
Jahr
1814
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
358 × 294 cm

Die Geschichte

Zwei Jahre zuvor, 1812, hatte sich Géricault im Salon mit einem berittenen Jägeroffizier im vollen Angriff einen Namen gemacht, auf dem Höhepunkt des Kaiserreichs. Für den Salon von 1814 malt er, im gleichen Format und fast als Gegenstück, das genaue Gegenteil. Napoleon hat eben abgedankt und ist ins Exil auf die Insel Elba gegangen, nach dem Desaster des Russlandfeldzugs. Hier gibt es keinen Schwung und keinen Ruhm mehr: ein einzelner Kürassier, zu Fuß, steigt einen Hang hinab und hält sein erschrecktes Pferd zurück, den Säbel gesenkt. Die Figur ist lebensgroß. Keine Wunde ist zu sehen, und manche haben die des Titels als den Stolz eines geschlagenen Heeres verstanden. Die Kritik nahm das Bild kühl auf. Géricault war damals dreiundzwanzig Jahre alt.

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