
Das Kreuz in der Wildnis
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Die Geschichte
1827 veröffentlichte die englische Dichterin Felicia Hemans ein Gedicht über einen indigenen Häuptling, der am Grab des Missionars trauert, der ihm das Wort Gottes gebracht hatte. Thomas Cole malte die Szene 1845 und verlegte sie in die Catskill Mountains, wo er lebte. Die Landschaft ist rund, ein kleiner Ausschnitt aus Herbstwald und tiefer Sonne, der sich wie ein Fenster in einer gemalten Steinmauer öffnet. In die linke obere Ecke dieser Mauer schrieb Cole den Titel und den Namen der Dichterin. Als das Bild in den Louvre kam, steckte es in einem Rahmen mit runder Öffnung, der die Ecken und damit auch die Inschrift verdeckte. Erworben wurde es 1975, als ein Pariser Antiquitätenhändler es aus Frankreich ausführen wollte und es den Zoll passierte. Amerikanische Malerei ist im Louvre selten. Der Häuptling sitzt nahe dem steinernen Kreuz, den Kopf gesenkt.




