Der Tod des Germanicus

Nicolas Poussin · PD

Der Tod des Germanicus


Details

Jahr
1627
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
147,96 × 198,12 cm

Die Geschichte

Als Poussin dieses Bild 1627 malte, lebte er erst seit wenigen Jahren in Rom und war noch ein unbekannter Franzose. Der Auftrag des Kardinals Francesco Barberini, Neffe von Papst Urban VIII., änderte alles: Es war sein erstes großes Historiengemälde, das ihn bekannt machte. Der Stoff stammt von Tacitus. Germanicus, der beliebteste römische Feldherr seiner Zeit, liegt im Sterben, vergiftet, wie man glaubte, auf Befehl des Kaisers Tiberius. Von seinen Soldaten umringt, bittet er sie, seinen Tod zu rächen, während Frau und Kinder sich zum Weinen abwenden. Poussin ordnete die Figuren wie auf einem antiken Relief an, fast wie einen Fries, genau das, was er damals an römischen Sarkophagen studierte. Links hebt eine Gruppe von Soldaten die Hand und schwört die Rache, um die der Sterbende eben gebeten hat.

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