Das Feld mit goldenem Weizen und Buchweizen

Das Feld mit goldenem Weizen und Buchweizen


Details

Jahr
1900
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
103 × 47,3 cm

Die Geschichte

Um 1900 gehörte Buchweizen in der Bretagne noch zu den wichtigsten Feldfrüchten. Die Bretonen nannten ihn „schwarzen Weizen“ und backten aus seinem Mehl ihre Galettes, dünne herzhafte Pfannkuchen. Auf dieser hohen, schmalen Leinwand stapelt Paul Sérusier beide Felder übereinander. Unten wachsen die Stängel aus rötlicher Erde, zwischen kleinen Blütenbüscheln, und die spitzen Blätter färben sich rot und orange, wie sie es im Herbst tun. Darüber liegt ein goldenes Band aus Ähren mit rosa und roten Tupfen. Ganz oben stehen zwei kahle Stämme vor einem Streifen Blau unter dunklem Grün. Das ungewöhnliche Format deutet auf eine Wanddekoration für einen Innenraum. Im Mai 2013 kam das Bild in Brest zur Versteigerung. Als der Hammer bei 229.000 Euro fiel, trat das Musée d'Orsay mit dem Vorkaufsrecht des Staates an die Stelle des Höchstbietenden.

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