
Die blühende Umzäunung, Le Pouldu
Details
Die Geschichte
Dieses hölzerne Gatter taucht auch auf einem Bild von Paul Gauguin auf, das sich heute in Zürich befindet. 1889 arbeiteten die beiden Maler in Le Pouldu, einem Weiler an der bretonischen Küste, gemeinsam, und hier nimmt sich Paul Sérusier das Motiv selbst vor. Gerade ist an dem Gatter wenig. Der obere Balken schwingt auf und ab, die dünnen Latten neigen sich mit, als hätte jemand das Holz von Hand gebogen. Dahinter steht eine junge Frau mit heller Haube und Schürze und hebt eine Hand darüber. Auf der anderen Seite des Weges wartet eine zweite Frau in Dunkelblau, mit dunklem Kopftuch und Holzschuhen. Zwei große graublaue Felsen liegen im Gras. Hohe Stämme ragen vor einem langen Bauernhaus mit rotbraunem Strohdach auf, und ein blühender Busch quillt rosa und weiß über. Laut dem Werkverzeichnis tragen die Frauen die Tracht von Le Pouldu. Signiert ist die Leinwand unten in der Ecke mit den Initialen des Malers.




