
Die Hofkirche in Dresden mit dem Schloss und der Augustusbrücke
Details
Die Geschichte
1697 trat August der Starke, Kurfürst von Sachsen, zum Katholizismus über, um zum König von Polen gewählt werden zu können. Sein Land, das Kernland der lutherischen Reformation, blieb evangelisch. Der Hof brauchte eine Kirche seines eigenen Bekenntnisses, und 1739 ließ sein Sohn Augustus III. den römischen Architekten Gaetano Chiaveri mit der katholischen Hofkirche beginnen, die im Mittelpunkt dieser Ansicht vom linken Elbufer steht. Bellotto malte sie 1748, mitten in der Bauzeit. In der Fassung für den König, heute in Dresden, wirkt die Kirche nahezu fertig. Hier, in dem Bild für den Minister Graf Brühl, hält er den tatsächlichen Stand fest, mit Gerüsten vor der Fassade. Daneben steht das Schloss, und die Augustusbrücke führt über den Fluss. Vorn rollt eine königliche Kutsche vorbei, und die Leute am Weg senken den Kopf oder winken mit dem Taschentuch.




