
Die Heilige Dreifaltigkeit mit den Heiligen Benedikt und Johannes Gualbert
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Die Geschichte
Als Alesso Baldovinetti diese Tafel für den Hochaltar von Santa Trinita malte, stand dort seit fast zwei Jahrhunderten eine hohe Madonna auf Goldgrund von Cimabue. Sie wanderte in eine Seitenkapelle. Den Auftrag gab 1470 Bongianni Gianfigliazzi, dessen Familie die Mönche sieben Jahre zuvor das Patronat über Hochaltar und Chor überlassen hatten, und er zahlte 89 große Goldflorin. Die Kirche der Vallombrosaner in Florenz ist der Dreifaltigkeit geweiht, und genau diese zeigt das Bild. Gottvater hält das Kreuz mit dem Gekreuzigten, zwischen beiden schwebt die Taube des Heiligen Geistes, umgeben von einer Mandorla aus rot geflügelten Seraphim. Oben ziehen zwei Engel einen schweren Vorhang beiseite. Davor knien Benedikt, nach dessen Regel die Mönche lebten, und Johannes Gualbertus, der Gründer ihres Ordens. Am Fuß des Kreuzes liegt der Schädel Adams.



