
Der ungläubige Thomas
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Die Geschichte
Im Mai 1621 ging Guercino aus seiner Heimatstadt Cento nach Rom. Kurz davor bestellte ein Auftraggeber aus dem Ort, Bartolomeo Fabri, zwei Bilder bei ihm, dieses und eine Gefangennahme Christi, die heute im Fitzwilliam Museum in Cambridge hängt. Im Johannesevangelium verpasst Thomas die erste Erscheinung des auferstandenen Jesus und will nicht glauben, bevor er die Wunden berührt hat. Acht Tage später bekommt er die Gelegenheit. Guercino schneidet die Figuren unterhalb der Hüfte ab und rückt sie eng zusammen. Christus schiebt das Gewand zurück und hält den Stab einer weißen Fahne, des Zeichens der Auferstehung. Die Stange trennt ihn, der im Licht steht, von Thomas im Schatten. Der Apostel streckt die Finger aus und presst die andere Hand an die Brust, während Petrus von hinten zusieht.




