
Die Hochzeit zu Kana
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Die Geschichte
Ein Antwerpener Händler verkaufte diese Tafel 1669 an Ludwig XIV. als Werk Jan van Eycks, des berühmtesten Namens der altniederländischen Malerei. Der Hofmaler Charles Le Brun trug sie 1683 unter diesem Namen ins königliche Inventar ein, und noch bei der Eröffnung des Louvre 1793 hing sie dort als van Eyck. Erst Ende der 1860er Jahre wurde sie Gerard David zugeschrieben. 1902 erkannte man in dem knienden Mann links unten Jean de Sedano, einen kastilischen Kaufmann in Brügge. Er kniet, etwas jünger, auch auf einem Triptychon von David im Louvre, und diese Übereinstimmung stützte die Zuschreibung. Ihm gegenüber kniet seine Frau mit weißer Haube, hinter ihm steht der kleine Sohn. Die Hochzeit zu Kana spielt in einer Säulenhalle, und dahinter öffnet sich ein flämischer Platz, wahrscheinlich Brügge mit seiner Markthalle.




