
Die Verspottung Christi
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Die Geschichte
1578 malte Francesco Bassano, der älteste Sohn Jacopos, Schlachtenbilder für die Decke des Saals des Großen Rates im Dogenpalast in Venedig. Im Jahr darauf ließ er sich in der Stadt nieder und eröffnete eine eigene Werkstatt. Der Vater blieb im kleinen Bassano auf dem Festland, und die beiden blieben einander eng verbunden. Das Museum of Fine Arts schreibt dieses Bild aus den 1580er-Jahren beiden zu, wahrscheinlich als gemeinsame Arbeit.
Es zeigt Christus am Karfreitag, mit Dornen gekrönt, geschlagen und verhöhnt von den Männern um ihn herum, und er wehrt sich nicht. Die lockere, kraftvolle Pinselführung teilte Jacopo mit Tizian. Das Bild hat die Größe eines Altarbilds, fast zwei Meter hoch, und doch hält das Museum es für möglich, dass es für einen privaten Auftraggeber entstand, für den Portego, die lange Mittelhalle eines venezianischen Palazzo. 1901 kam es als anonyme Schenkung ins Museum.




