Die Auferstehung

Pietro Perugino · CC0

Die Auferstehung


Details

Jahr
1502
Technik
Tempera
Gattung
Gemälde
Maße
27 × 45,7 cm

Die Geschichte

Christus steht barfuß auf dem verschobenen Deckel des Sarkophags, die Siegesfahne in der einen Hand, die andere zum Segen erhoben. Um ihn herum schlafen drei Wächter, nur einer links hinten schreckt auf und reißt die Hand hoch. Die kleine Tafel, kaum einen halben Meter breit, gehörte einmal zu einer Predella, der Bildleiste am Fuß eines Altarbildes. Perugino malte sie um 1500, in den Jahren, als er zu den gefragtesten Malern Italiens zählte. Fünf Szenen gehörten dazu, von der Geburt Christi bis zu seiner Erscheinung vor Maria Magdalena. Für welchen Altar sie bestimmt waren, ist bis heute offen.

Lange blieben die fünf Täfelchen beisammen, in London bei dem Sammler Alexander Barker und später beim Earl of Dudley. Bei einer Auktion von Christie’s im Juni 1892 wurden sie getrennt. Vier gingen über den Pariser Kunsthändler Durand-Ruel an den Chicagoer Sammler Martin Ryerson und hängen heute im Art Institute of Chicago. Die Auferstehung wurde einzeln verkauft und kam 1911 ins Metropolitan Museum.

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