Der Sturm auf dem See von Galiläa

Rembrandt, The Storm on the Sea of Galilee, 1633. Wikimedia Commons. · PD

Der Sturm auf dem See von Galiläa


Details

Künstler
Rembrandt
Jahr
1633
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
160 × 128 cm

Die Geschichte

Rembrandt war 1633 gerade von Leiden nach Amsterdam gezogen, jung, gefragt und voller Ehrgeiz, als er dieses Bild malte, sein einziges bekanntes Seestück. Ein kleines Boot mit den Jüngern gerät auf dem See Genezareth in einen Sturm, die Männer zerren an den Segeln oder klammern sich fest, während Christus hinten ruhig bleibt. Zwischen ihnen blickt eine Gestalt mit einer Hand am Tau direkt aus dem Bild heraus, in ihren Zügen hat man Rembrandt selbst erkannt. Seit 1898 gehörte das Werk der amerikanischen Sammlerin Isabella Stewart Gardner. In der Nacht zum 18. März 1990 verschafften sich zwei als Polizisten verkleidete Männer Zutritt zu ihrem Museum in Boston, überwältigten die Wächter und trugen 13 Werke davon, darunter dieses. Der Fall gilt als der größte Kunstraub der Geschichte und ist bis heute ungelöst. Im Saal des Museums hängt seither der leere Rahmen an seiner alten Stelle.

Das ganze Museum in der Tasche. MuseScope ist fast da.