Die Versuchungen des heiligen Antonius des Großen

Die Versuchungen des heiligen Antonius des Großen


Details

Technik
Öl auf baltischem Eichenholz
Maße
73 × 52,5 cm

Die Geschichte

Um 1510 bis 1515 datiert der Prado diese Eichentafel. Für die Zeitgenossen gehörte dieser Einsiedler zur Krankenpflege. Das T auf seiner Schulter ist das Tau-Kreuz der Antoniter, eines Spitalordens, der Menschen mit Mutterkornvergiftung pflegte, dem Antoniusfeuer, das Glieder brennen und absterben ließ. Die Antoniter durften ihre Schweine frei durch die Gassen laufen lassen, mit einer Glocke am Hals. Beides liegt hier im Bild. Das Schwein an seinem Knie, die Glocke an seiner Hüfte über einem grünen Buch.

Die Dämonen ringsum sind winzig und beschäftigt. Einer hämmert auf ein Häuschen ein, das zugleich ein Amboss ist, einer watet durch den Tümpel, einer kriecht unter der hohlen Weide hervor. Der Heilige schaut an allem vorbei, die Hände auf dem Stock gefaltet.

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