Die Jungfrau, die die Hostie anbetet

Jean-Auguste-Dominique Ingres · PD

Die Jungfrau, die die Hostie anbetet


Details

Jahr
1854
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Ein Rundbild wie aus der Renaissance, ein Tondo, wie Ingres es von Raffael kannte: In der Mitte steht Maria mit gefalteten Händen vor der Hostie, die über einem Kelch auf dem Altar steht, an den Rändern hüten zwei Engelknaben hohe goldene Leuchter. Ingres vollendete das Bild 1854 für den französischen Staat, der es schon 1841 bestellt hatte. Die Komposition kannte er bereits, eine erste Fassung hatte er für den russischen Thronfolger gemalt. Das Jahr 1854 passte zum Thema. Frankreich erlebte eine Welle der Marienfrömmigkeit, nach berichteten Erscheinungen in einer Pariser Klosterkapelle 1830 und in La Salette in den Alpen 1846, und im Dezember 1854 verkündete Papst Pius IX. das Dogma der Unbefleckten Empfängnis. Das Bild hing 1855 auf der Pariser Weltausstellung und ist seit 1986 als Leihgabe des Louvre im Musée d'Orsay.

Tausende weitere Geschichten in der App.