
Pieter Brueghel the Elder · PD
Zwölf flämische Sprichwörter
Details
Die Geschichte
Um 1558 lebte Antwerpen vom Druckgewerbe, und seit die Adagia des Erasmus durch Europa gingen, war das Sammeln von Sprichwörtern in Mode gekommen. Bruegel übertrug diese Neigung in die Malerei. Er versammelte hier zwölf kleine Szenen, jede in eine rote Scheibe auf schwarzem Grund gefasst, und jede Scheibe bringt ein flämisches Sprichwort über die menschliche Torheit ins Bild. Man nimmt an, dass die Täfelchen einzeln gemalt und erst später zu einer Tafel zusammengefügt wurden. Ein Jahr darauf sollte Bruegel denselben Gedanken in ein einziges, von Figuren wimmelndes Bild fassen, das heute in Berlin hängt. Unter jedem Kreis läuft noch immer, geschrieben, das Sprichwort, das die Szene zeigt.




