Venus mit zwei Amoretten

Venus mit zwei Amoretten


Details

Jahr
1525
Technik
Öl
Maße
149,5 × 66 cm

Die Geschichte

Die Göttin scheint aus einer gemalten Steinnische herauszutreten, zu ihren Knien zwei Amoretten mit Bogen. In der erhobenen rechten Hand hält sie eine Jakobsmuschel, Erinnerung an ihre Geburt aus dem Meerschaum, und fast sieht es aus, als spiegle sie sich darin. Der Körper ist aus Grautönen aufgebaut, die im Inkarnat ins Perlmuttfarbene und Rosige übergehen. So bekommt der Akt etwas Glattes, Rundes, beinahe wie eine Statue. Wie die Tafel zu den Borghese kam, ist offen. Die Kunsthistorikerin Paola Della Pergola hielt es für möglich, dass sie aus dem Nachlass des Kardinals Antonio Maria Salviati stammt, der 1602 starb. Eine 1650 gedruckte Beschreibung der Villa Borghese führt sie als Werk Andrea del Sartos. Im Lauf der Zeit galt sie auch als Werk Beccafumis, Franciabigios oder Puligos, ehe sich im 20. Jahrhundert der Name Brescianino durchsetzte.

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