Die Wäscherinnen an der Laïta

Die Wäscherinnen an der Laïta


Details

Jahr
1892
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
73,2 × 92,2 cm

Die Geschichte

Zwei Frauen verlassen das Ufer mit Wäsche, die sie gerade aus dem Wasser geholt haben, schwere weiße Tücher über einer Schulter. Die vordere trägt ein dunkles Kopftuch, die andere eine weiße Haube, und beide beugen sich unter der Last nach vorn. Hinter ihnen sind die Hügel in flache Felder zerlegt, rot, orange und ocker, gesäumt von dunklen Hecken, die wie Linien auf einer Landkarte über den Hang laufen. Der Fluss ist eine einzige graublaue Fläche mit ein paar Schilfhalmen am Rand, auf dem sandigen Streifen davor liegen Grasbüschel wie kleine Polster. Es ist die Laïta, ein kurzer Gezeitenfluss im Süden der Bretagne. Sie trennt die Départements Finistère und Morbihan und mündet bei Le Pouldu ins Meer. In diesem Küstenweiler hatte Paul Sérusier schon 1889 und 1890 gemalt, 1892 arbeitete er wieder dort.

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