
Claude Monet · PD
Windmühlen bei Zaandam
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Die Geschichte
Den Deutsch-Französischen Krieg saß Monet in London aus. Auf dem Rückweg machte er im Juni 1871 in den Niederlanden Halt, einem Tipp des älteren Landschaftsmalers Daubigny folgend, den er im Exil näher kennengelernt hatte. Vier Monate blieb er mit seiner Frau Camille und dem kleinen Sohn in Zaandam und nahm rund 20 Leinwände mit zurück. Ländliche Stille war die Zaan-Gegend nicht. Ihre Mühlen, Hunderte davon, waren Fabriken, sie sägten Holz, pressten Öl und mahlten Pigmente für den Farbenhandel. Monet schrieb nach Hause von Häusern in allen Farben und von Mühlen zu Hunderten. Diese Reihe im Polder Westzijderveld malte er von einem Boot aus, die kleinen Wellen stehen als breite Pinselzüge da. Die Dampfmaschine nahm den Mühlen an diesem Horizont damals schon die Arbeit ab.





