
Frauen an der Quelle (Die Danaiden)
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Die Geschichte
Die Danaiden, Töchter des Königs Danaos, töteten nach der griechischen Sage in der Hochzeitsnacht ihre Männer, alle bis auf eine, und mussten zur Strafe in der Unterwelt ewig Wasser in ein Gefäß schöpfen, das sich nie füllte. Sérusiers Tafel trägt ihren Namen als zweiten Titel. Zu sehen ist eine Reihe von Frauen in langen violetten Kleidern, die mit orangefarbenen Krügen einen gewundenen Pfad zu einer Quelle hinabgehen. Eine bückt sich und taucht ihren Krug ein, das Wasser zieht Kreise. Oben stehen Baumstämme vor gelbem Licht, das Becken spiegelt sie kopfüber. Der Maler schuf das hohe, schmale Bild 1899 in Leimfarbe, einer matten Technik für Wanddekorationen, als eines von mehreren Paneelen für das Landhaus seines Nabi-Freundes, des Bildhauers Georges Lacombe, bei Alençon, und schenkte es ihm. Das Musée d'Orsay erwarb es 2016 auf einer Auktion.




