Munch-Museum

Munch-Museum

Oslo, Norwegen · Website


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Die Geschichte

Edvard Munch konnte sich von seinen eigenen Bildern nicht trennen. Er nannte sie seine Kinder, behielt die Fassungen, die er nicht verkaufen wollte, und malte dieselben verstörenden Motive wieder und wieder. Als er 1944 starb, hinterließ er den ganzen Bestand der Stadt Oslo, rund 1.100 Gemälde, 18.000 Druckgrafiken und Tausende Zeichnungen, den Kern von allem, was er je geschaffen hat. Die Stadt baute ein Museum darum, das 1963 eröffnete.

Damit wurde Oslo zu dem einen Ort, an dem sich Munch als Ganzes sehen lässt, von den mehreren Fassungen des Schreis über Das kranke Kind bis zur düsteren Madonna. An einem Sonntagmorgen im August 2004 kamen zwei bewaffnete Männer herein und rissen vor den Augen der Besucher einen Schrei und die Madonna von der Wand. Die Bilder blieben zwei Jahre verschwunden, bis die Polizei sie 2006 sicherstellte, beschädigt, aber zu retten.

2021 zog die Sammlung in einen 13-stöckigen Turm am Osloer Hafen, schlicht Munch genannt, wo die empfindlichen Werke immer nur wenige zugleich in und aus dem Licht wechseln.

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Sammlung

35 Werke