Acis und Galatea

Nicolas Poussin · PD

Acis und Galatea


Details

Jahr
1627
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
98 × 137 cm

Die Geschichte

1628 erhielt Poussin, der erst seit etwa vier Jahren in Rom lebte, seinen ersten öffentlichen Auftrag, ein Altarbild für den Petersdom. Zur selben Zeit malte er Bilder wie dieses, antike Liebesgeschichten für die Räume von Sammlern. Die Vorlage sind Ovids „Metamorphosen“. Der Zyklop Polyphem liebt die Nereide Galatea. Oben auf dem Felsen bläst er für sie die Panflöte, während sie unten in den Armen des jungen Hirten Acis liegt, unter einem roten Tuch, das Putten aufspannen. Rechts tummeln sich Tritonen und Nereiden in der Brandung. Noch hat der Riese die beiden nicht entdeckt. Bei Ovid schleudert er später ein Stück des Berges auf Acis, und der Getötete wird in einen Fluss verwandelt. Spätestens 1750 war das Gemälde in England. Nach Dublin kam es 1918 als Vermächtnis von Sir Hugh Lane, dem Direktor der National Gallery of Ireland, der 1915 beim Untergang der Lusitania ums Leben gekommen war.

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