
Caspar David Friedrich · PD
Nach dem Sturm
Details
Die Geschichte
Auf dem Bild steht eine alte Aufschrift von fremder Hand, C. D. Friedrich inv. et pinx. Dresden 1817. Der Kunsthistoriker Helmut Börsch-Supan hat diese Datierung in seinem Werkverzeichnis übernommen. Das kleine Gemälde ist kaum 31 Zentimeter breit. Ein Segelschiff ist nach dem Unwetter auf die Steine vor der Küste gelaufen. Der geborstene Mast ragt schräg in den Himmel, Taue flattern im Wind, und das rotbraune Segel versinkt im Wasser. Darüber reißt die Wolkendecke auf, Sonnenlicht fällt durch, weit draußen zieht noch Regen über die See. Für die Findlinge im Vordergrund griff Friedrich wohl auf Zeichnungen zurück, die er an den Ufern Rügens gemacht hatte. Sein norwegischer Freund Johan Christian Dahl, ebenfalls in Dresden ansässig, malte später ein eng verwandtes Seestück mit Wrack. Eine Fassung davon aus dem Jahr 1831 hängt im selben Kopenhagener Museum, das 2016 auch dieses Bild erwarb.




