
Nachmittag im Tuileriengarten
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Die Geschichte
Im Sommer 1867 lief in Paris die Weltausstellung, und Menzel blieb neun Wochen in der Stadt. Manet war zur offiziellen Schau nicht eingeladen worden und baute gleich daneben einen eigenen Pavillon mit rund 50 Bildern, darunter die „Musik im Tuileriengarten“, die heute ebenfalls der Londoner National Gallery gehört. Eine Skizze der Menge in Menzels Pariser Skizzenbuch zeigt, dass er das Bild gesehen hat. Zurück in Berlin malte er seine Antwort. Bei der ersten Ausstellung trug sie den Zusatz „aus der Erinnerung“ im Titel, und hinter die Signatur setzte er ein Kürzel für Berlin. Von Manet übernahm er den Herrn mit Zylinder im Profil und das hockende Kind im Vordergrund. Sonst macht er fast alles anders. Die Wege führen tief zwischen die Bäume, und in der Menge mischen sich Alter, Stände und Nationen, während der Franzose vor allem das wohlhabende Pariser Publikum zeigt.




