
Gustav Klimt · PD
Apfelbaum I
Details
Die Geschichte
Klimt malte seine Landschaften im Sommer auf dem Land, fast alle im Quadrat und fast alle so nah herangerückt, dass Himmel und Horizont ganz verschwinden. Der Apfelbaum von 1912 gehört dazu. Das Bild kam an Ferdinand Bloch-Bauer, einen Wiener Zuckerindustriellen, dessen Frau Adele Klimt zweimal porträtiert hatte. 1938, nach dem Anschluss, floh Bloch-Bauer aus Österreich, seine Sammlung wurde ihm genommen, und der Apfelbaum blieb bis 2006 in Wien, den größten Teil dieser Zeit in der Österreichischen Galerie Belvedere. Im Januar 2006 sprach ein Schiedsgericht fünf dieser Klimt-Gemälde den Erben um Maria Altmann zu. Im November kam der Apfelbaum bei Christie's in New York unter den Hammer, für gut 40 Millionen Dollar, und gehört seither einem privaten Sammler.




