
J. M. W. Turner, Approach to Venice, 1844. Wikimedia Commons. · PD
Annäherung an Venedig
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Die Geschichte
In der Ausstellung der Royal Academy von 1844 hingen zwei sehr verschiedene Turner. Der eine zeigte eine Dampflokomotive, die im Regen über eine Eisenbahnbrücke rast, der andere diese Ankunft vor Venedig, Mond und Sonne gleichzeitig über der Lagune. Turner war 69 und seit 1840 nicht mehr in Venedig gewesen. Gemalt hat er das in London, nach Skizzenbüchern und Erinnerung. In den Katalog setzte er zwei Zeilen des Dichters Byron, der Mond sei aufgegangen und dennoch sei es noch nicht Nacht, die Sonne streite noch mit ihm um den Tag. Der junge Kritiker John Ruskin nannte es das schönste Stück Farbe, das je von Menschenhand hervorgebracht worden sei. 1937 kam das Bild mit der Sammlung von Andrew Mellon an die National Gallery of Art in Washington.




