
Leonardo da Vinci, Benois Madonna, 1480. Wikimedia Commons. · PD
Benois-Madonna
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Die Geschichte
Dies ist Leonardo da Vinci am Anfang, ein junger Maler, der gerade erst die Werkstatt seines Lehrers Verrocchio in Florenz verlassen hatte. Um 1480 malte er eine junge, fast mädchenhafte Maria, die dem Kind auf ihrem Schoß eine kleine Blüte mit vier Blütenblättern hinhält. Das Kind greift mit ernster Konzentration danach, so wie ein echtes Kleinkind einen neuen Gegenstand untersucht. Diese genaue, fast wissenschaftliche Beobachtung des Lebendigen ist es, die den jungen Leonardo von seinen Zeitgenossen abhebt. Jahrhundertelang verlor sich die Spur des Bildes. Erst im frühen 20. Jahrhundert tauchte es in Russland wieder auf, im Besitz der Familie Benois, nach der es bis heute benannt ist. 1914 kaufte die kaiserliche Eremitage in Sankt Petersburg das kleine Tafelbild, wo es geblieben ist.




